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Sanierung Holzsilo auf Düsseldorfs Plange Mühle Campus erfolgreich fertiggestellt

Die Sanierung und Entkernung der denkmalgeschützten Siloanlage Plange Mühle in Düsseldorf, die früher als Getreidespeicher diente, konnte im Dezember 2016 erfolgreich fertiggestellt und zu einem Büro- und Geschäftshaus umfunktioniert werden.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Zuge der dynamischen Expansion der Firma Georg Plange die Entscheidung für den Bau eines weiteren Produktionsstandortes im Düsseldorfer Hafen getroffen. 1906 fand dort die feierliche Einweihung der „Weizenmühle Georg Plange“ statt, 1923 wurden in einer einfachen kubischen Form die zylindrischen Betonsilos ergänzt. Der Entwurf stammt von den Architekten Wach und Roskotten. Die klare Reihung dieser Großformen ist typisch für das neue Bauen der 1920er Jahre. Das Gebäudeensemble aus unterschiedlichen Gebäudeteilen, darunter auch das Holzsilo, wurde durch den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg sowie durch laufende Umbauten zur Produktionsanpassung stark verändert. Dennoch weisen einige Gebäudeteile die ursprüngliche Bausubstanz auf. So stehen beispielhaft der Uhrenturm, die alte Schlosserei sowie das Holzsilo unter Denkmalschutz.

Der Erhalt und die Sanierung der ursprünglichen Fassade, Gitterfenster, Bestandswände, Brücke, Bögen und des Turms in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz standen bei dem Projekt Holzsilo besonders im Fokus. Der Innenteil des Silos, das Dach und die Putzfelder wurden sensibel zurückgebaut.

Das Backsteingebäude zeigt qualitätsvolle Industriearchitektur mit deutlichen Bezügen zur klassischen Moderne in einer spannenden Kombination zwischen Alt und Neu